Magic, One Piece und Yu-Gi-Oh!: Zentrierung richtig messen
Centering Lab · Veröffentlicht und aktualisiert:
Magic, One Piece und Yu-Gi-Oh! nutzen dieselbe Rechnung für gegenüberliegende Ränder. Kartenformate und Druckrahmen sind aber verschieden. Magic und One Piece verwenden das Standardformat des Werkzeugs, gewöhnliche Yu-Gi-Oh!-Karten das kleine Format 59 × 86 mm. Das konkrete Design bestimmt den messbaren Rahmen. Schwarze, weiße und randlose Karten brauchen geeignete Referenzen, keine erfundenen Toleranzen pro Spiel.
Welches Format wählst du für das jeweilige Spiel?
Entscheidend ist die physische Karte, nicht Sprache oder Herstellungsland. Standard wird mit 63.5 × 88.9 mm kalibriert, klein mit 59 × 86 mm. Handelsangaben runden Standard häufig auf etwa 63 × 88 mm. Unsere Geometriebeispiele benutzen diese Rundung ausdrücklich. Die nominalen Maße garantieren nicht identische Abmessungen jeder Druckauflage.
Dragon Shields Standardkompatibilität umfasst Magic und One Piece. Die Beschreibung kleiner Hüllen nennt Yu-Gi-Oh! als kleineres Format. Eine japanischsprachige One-Piece-Karte wird durch „Japanese size“ auf einer Hülle nicht klein. Übergroße Promos gehören ebenfalls nicht ungeprüft in ein gewöhnliches Format.
| Spiel | Werkzeugformat (mm) | Druckreferenz |
|---|---|---|
| Magic: The Gathering | 63.5 × 88.9 | Durchgehender Außenrahmen; Ausführung prüfen |
| One Piece | 63.5 × 88.9 | Gleichmäßiger Rahmen; bei Alternate Art eventuell fehlend |
| Yu-Gi-Oh! | 59 × 86 | Äußerer Farbrahmen, nicht das Motivfeld |
Das sind nominale Kalibriermaße, keine gemessenen Maße aller Druckauflagen. Das Beispiel 63 × 88 mm ist bewusst gerundet. Randverhältnisse nutzen nicht die gesamte Kartenbreite als Nenner.
Ein falsches Format verändert physische Skalierung und angenommene Entzerrungsgeometrie. Korrigiere es vor Millimeterangaben. Das Verhältnis nutzt nur die gegenüberliegenden Ränder, nicht die gesamte Kartenbreite. Eine richtige Größe kann eine falsch gewählte innere Drucklinie nicht ausgleichen.
Welche Ränder misst du bei schwarzem oder weißem Magic-Rahmen?
Bei klassischen Magic-Karten misst du von der Schnittkante bis zum durchgehenden Übergang des äußeren schwarzen oder weißen Randes in den Hauptrahmen. Das Motivfenster liegt weiter innen. Es beschreibt nicht die Lage des gesamten Druckrahmens zum Schnitt. Textfeld, Titel und Manasymbole sind ebenfalls keine austauschbaren Referenzen.
Schwarzer Rand auf schwarzem Hintergrund kann die Papierkante verbergen. Wähle eine matte Fläche mit genügend Kontrast, statt grundsätzlich die dunkelste Oberfläche zu nutzen. Weiß auf Weiß erzeugt das umgekehrte Problem. Ändere Untergrund oder Seitenlicht, bis die Kontur ohne harte Reflexstreifen sichtbar wird.
Randverschleiß ist eine andere Eigenschaft. Ein Abplatzer im schwarzen Rand wirkt hell, ein Fleck im weißen verändert die erkannte Farbe. Folge dem unbeschädigten zusammenhängenden Druckübergang, nicht verstreuten Gebrauchsspuren. Fehlt zu viel davon oder wird er verdeckt, bleibt die Zentrierungsmessung unsicher.
Wie unterscheiden sich Extended Art und Borderless bei Magic?
Prüfe die konkrete Ausführung. Wizards beschreibt Extended-Art-Behandlungen, bei denen Motive über Ränder reichen. Manche Designs behalten Teile des üblichen Rahmens und erweitern das Bild nur in bestimmten Richtungen. Messbares oben/unten bedeutet nicht automatisch messbares links/rechts.
Reicht das Motiv einer Borderless-Seite ohne nachvollziehbares inneres Rechteck bis zur Schnittkante, zentriere nicht einfach Figur oder Titelfeld. Das wäre kein gewöhnliches Randverhältnis. Dokumentiere die Seite als mit dieser Methode nicht messbar, sofern kein einheitlicher Designrahmen begründet werden kann. Eine Rückseitenmessung ergänzt Daten, ersetzt aber keine Vorderseitenprüfung.
Welche Grenzen sind bei One Piece sinnvoll?
Nutze den Druckrahmen genau deiner Version. Die offizielle Bandai-Kartenliste hilft, normale und alternative Illustrationen zu unterscheiden. Sie zeigt Designs, nicht den Schnitt deines Exemplars. Ein Katalogbild sagt nichts über die Randbreiten deiner physischen Karte aus.
Bei sichtbarem durchgehendem Rahmen misst du dessen äußeren Übergang gegen die Schnittkante. Verwende weder Gesicht noch Kostenzeichen oder Textfeld, nur weil sie einfach auszurichten wirken. Foil und Textur können die Grenze verdecken. Ändere das Licht und prüfe, ob gegenüberliegende Seiten denselben Rahmen verfolgen. Ohne brauchbare Referenz bleibt die Einschränkung bestehen.
Was ist bei Yu-Gi-Oh! anders?
Das kleinere Format macht korrekte Auswahl für Millimeterwerte besonders wichtig. Miss den äußeren farbigen Druckrahmen, nicht das innere Motivfenster. Die Rahmenfarbe variiert mit dem Kartentyp, die Rechnung nicht. Fotografiere die Rückseite separat und erkenne ihren tatsächlichen zusammenhängenden Rahmen, statt Logo oder Wirbel zu zentrieren.
Ein angenommenes Paar von 2,75 und 2,25 mm ergibt 5,00 mm. 2,75 ÷ 5,00 × 100 = 55 %, also 55/45. Mit 50/50 auf der anderen Achse ist die PSA-Vorderseitenhöchstnote 10 GEM MT. Teile nicht durch die ganzen 59 mm Kartenbreite; das wäre eine andere Größe.
Bei Magic oder One Piece ergibt ein Paar von 3,60 und 2,40 mm insgesamt 6,00 mm und 60/40. Mit zweiter Achse 50/50 lautet die PSA-Höchstnote 9 MINT. Der Spielname verändert diese Modellrechnung nicht. Beide Beispiele sind hypothetisch und keine Fabrikvorgaben für die Randdicke.
Gelten je Spiel andere Gradinggrenzen?
Centering Lab wendet das ausgewählte Gradermodell auf die gemessene Geometrie beider Seiten an. Es erfindet keine neue Grenze für jedes Spiel. Graderregeln können Kategorien und Sonderfälle unterscheiden. Eine interpretierte Übertragung auf TCG bleibt deshalb interpretiert und wird nicht zur „offiziellen One-Piece-Regel“.
| Grader und Note | Vorderseite: schlechtere Achse | Vorderseite: zweite Achse | Rückseite | Status (vorne / hinten) |
|---|---|---|---|---|
| PSA 10 GEM MT | 55/45 | 55/45 | 75/25 | official / official |
| BGS 9.5 Gem Mint | 55/45 | 52/48 | 60/40 | interpreted / interpreted |
| CGC 10 Gem Mint | 55/45 | 55/45 | 75/25 | official / interpreted |
| SGC 10 Gem Mint | 55/45 | 55/45 | — | approximate / — |
Die Grenzen gelten für jede Achse einzeln. Bei BGS vorne muss die schlechtere Achse die großzügigere, die andere die strengere Grenze erfüllen. — bedeutet keine gesonderte numerische Rückseitenregel im Modell. Eine Höchstnote ist keine Gesamtnote.
Der Gradervergleich erklärt die Datenherkunft, die Standards sämtliche Modellstufen. Für Kameraausrichtung und Linienkorrektur nutze die Messanleitung und die Methode. Die Seitenanleitung beschreibt unvollständige Messungen. Die Checkliste behandelt Zustand jenseits der Zentrierung.
Häufige Fragen
Braucht japanischsprachiges One Piece das kleine Format?
Nicht wegen der Sprache. Standard und klein bezeichnen physische Maße. Unterscheide standardgroßes One Piece von gewöhnlichen kleinen Yu-Gi-Oh!-Karten.
Kann ich das Magic-Motivfenster als Randreferenz nutzen?
Es ist ein inneres Gestaltungselement. Nutze einen äußeren Druckübergang, der den Rahmen gegenüber der Schnittkante beschreibt. Wechsle die Referenz nicht zwischen gegenüberliegenden Seiten.
Beweist eine randlose Vorderseite perfekte Zentrierung?
Nein. Der Randmethode fehlt eventuell eine nutzbare Referenz. Fehlende Daten sind kein Bestehen. Auch eine getrennte Rückseitenmessung beweist nicht die Vorderseitenbalance.
Zeigt die offizielle Kartenliste die Zentrierung meiner Kopie?
Nein. Sie zeigt Design und Variante. Der individuelle Schnitt muss anhand eines vollständigen Fotos oder einer direkten Prüfung genau deines Exemplars gemessen werden.
Welche Quellen und Grenzen nutzt diese Anleitung?
Die Tabellen entstehen aus derselben Datenquelle wie das Werkzeug. Grenzen geprüft am: 2026-10-01. Zentrierungsstandards · So funktioniert’s.
- PSA: official · retrieved
- BGS: interpreted · unavailable
- CGC: interpreted · retrieved
- SGC: approximate · brief-only · weitere Referenz
official = veröffentlichte Zahlenregel; interpreted = Modellauslegung; approximate = Näherungswert. retrieved = Quelle abgerufen; unavailable = nicht zugänglich; brief-only = vorgegebene Referenz ohne direkten Abruf. Die Standards zeigen den Status jeder Stufe; der Graderstatus ersetzt ihn nicht.